All in 1010 Wien

Wo der coole Studierende abhängt um gesehen zu werden - Besuch beim Café Jonas Reindl

Das Interieur ist einem industrial-hippen Stil gehalten. Teakholztische und Robert Wagner Chemnitz Möbel aus Vater Freyers Möbelsammlung. Es gibt W-Lan Kuchen und Brötchen und wer keinen Kaffee mag kann Bier kaufen. Unter der Woche ist fast jeder Platz im Café mit einem Studierenden besetzt, der am Laptop arbeitet. Sobald ein Platz frei wird, sitzt gleich der nächste dort. Unser Eindruck war dass es ein ideales Studentencafé bzw. auch "Lern-café" ist.  

Kaffeeküche - Coffee-to-Go Ecke in der Schottentor-Passage

Wie der Name schon verrät ist das Haupterzeugnis der Kaffeeküche "Kaffee".  Die Coffee-to-Go Ecke in der Schottentor-Passage bietet ihn in allen bekannten Größen und Arten. Mit Milch, mit laktosefreier Milch, mit Sojamilch, ohne Milch. Anstelle von Cappuccino kann nur eine "Melange" bestellt werden, worauf man auch bei jeder "falschen" Bestellung hingewiesen wird. Ständig werden Croissants frisch aufgebacken und können auch in einer Papiertüte "to-go" mitgenommen werden.

Besuch bei Max & Benito - Burritos und Tacos im Subway-Style

Max & Benito in der Wipplingerstraße ist ein Versuch leckere Tacos, Burritos, und Tortilla Chips in der Innenstadt anzubieten. Bestellt wird an einem langen Tresen, jede Zutat kann man nich einzeln aussuchen. Die Idee und auch die Umsetzung kommt einem von Subway bekannt vor. Preislich liegen die Tacos im guten Mittelfeld, geschmacklich hingegen können sie gerade mal in der Regionalliga mitspielen. 

Besuch bei Miznon - israelisches Hipster-Street-Food in der Innenstadt

Der israelische Starkoch Eyal Shanihat aus dem ehemaligen Dom Beisl einen geilen Schuppen gemacht. Im Miznon gibt es Street-Food „wie in Tel Aviv“. In angesagter vintage Atmosphäre sitzt man zwischen hipster industrie Lampen und Kohlefaserglühbirnen auf Holztischen. Bestellt wird am Tresen im „Self Service“-Style. Neben Pita in Variationen von Steak über Lamm, zu Ratatoulle oder vegan ist das andere Aushängeschild der Karfiol geworden, den man im Ganzen bekommt.

Slow Food aus Wien: Besuch bei der Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck

Der Schneckenhof liegt etwas 20 Minuten vom Zentrum entfernt. Gegenüber des, gar nicht so groß wirkenden Schneckenfeldes, befinden sich alte Hofgebäude, die seit rund 300 Jahren im bäuerlichen Familienbesitz sind. Dort leben mehrere Generationen der Gugumucks, zusammen mit einer Vielzahl an Tieren und rund 200.000 Schnecken. Wir waren dort und haben die Schnecken probiert und getestet wie gut sich eine Schneckenfarm als Datingort eignet.

Burgerladen Rinderwahn

Der Burgerladen Rinderwahn in der Innenstadt ist ein hipper Schuppen. Da er quasi gegenüber einer McDonalds Filiale liegt fällt die Entscheidung auch nicht schwer sich eher dort rein zu setzten und einen neuen Burger zu probieren , als den den man ohnehin kennt. Ob es sich lohnt haben wir getestet.

Besuch in der Süssmund Kaffeebar - perfekter Caffee und freundliche Bedienung

Nikolaus Hartmann hat endlich seinen eigenen Caffeeshop aufgemacht. Seine Röstungen kennen die Caffetrinker Wiens schon länger. Jonas Reidl oder Yppenplatz 4 - Doch warum länger zum Schmiedl gehen wenn man endlich zum Schmied kann?!

In einem noch etwas spärlich eingerichteten Geschäftslokal in der an sich nicht so gut besuchten Wipplingerstraße im Ersten hat Hartmann nun die Süssmund Kaffeebar aufgemacht. Auf ein paar Getränkekartons kann man in einem gedanklichen Gastgarten sitzen - Tische gibt es keine, länger verweilen ist anscheinend nicht so gewünscht.