Chinesisch Essen im GU

Chinesisch Essen im GU

Von außen nur zwei Buchstaben: GU. Das steht für den Meister Zhan Gu, der in der Lederergasse 16 chinesische Gerichte präsentiert. Sein Lokal ist eher minimalistisch eingerichtet, so sucht man vergeblich nach Fächern, Winke-Katzen oder den sich deshalb, fast erbrechenden golden Drachen. Geben tut´s dafür eine abnormal große Lampe die sich beinahe über das gesamte Lokal erstreckt, Holztische und an der Wand eine einigermaßen bequeme Couch. Des Meisters Frau gibt auch im Laden. Sie begrüßt freundlich und lädt zum Sitzen ein. 

Gu levels up

Meister Gu stammt aus der chinesischen Region Hangzhau, die für ihre  für ihre Kräuter- und Gewürzküche bekannt ist. Im „Gu“ kocht er ganz dem autro-asiatischen-Gaumen unangepasst sehr modern: nämlich ohne Glutamat! Er sagt die meisten Rezepte wären noch von seiner Großmutter und er würde sie halt etwas modernisieren. Je nach aktueller Beziehungslage zu seiner Frau die mit ihm den Laden schmeißt und der daraus folgenden Gemühtslage sitzt Meister Gu grummelig vor seinem Smartphone und versucht ein nächstes Level zu erreichen oder ist zusammen mit seiner Frau dabei Neuankömmlinge zu empfangen.   

Stäbchen mit Anleitung ersetzten den Zucker im Tee

 
Wir haben uns zur Einstimmung einen Tee und ein Calpis bestellt. Das Jogurtgetränk war wie es eben aus der Packung kommt, ganz gut und der Tee war leider ein etwas für uns zu hardcorechinesischer"hangzhau"schmeckender Grüntee. Zucker oder Honig wurden, wahrscheinlich aus Gründen der Ablehnung der Veränderung des ursprünglichen Geschmacks, dazu nicht angeboten. Dafür jedoch gab es die "guten" Stäbchen. Die nämlich wo auf der Rückseite der Packung die Bedienungsanleitung der für europäische Stäbchenbenutzer draufgruckt ist.

Kein Schwein auf auf der Karte und viel Liebe zum Detail beim Anrichten

Die Karte an sich war doch recht groß. Erstaunt war ich darüber dass es keine Schweinegerichte darauf wie sonst bei den meisten Asiaten gab. Die vegetarische Auswahl  hingegen war mindestens genauso groß wie die mit Fleisch. Wir waren nicht besonders hungrig und bestellten uns Hang Zhou, also fünf Frühlingrollen (€ 3,90.-) und einen Seetang-Salat (€3,60.-). 

Der Seetangsalat war eine kleine Schüssel mit fein geschnittenem Seetang. Meister Gu erkläre mir stolz er würde den Seetang im Ganzen kaufen und ihn immer frisch selbst scheiden, "nicht so wie andere". Den Geschmack kann ich nicht wirklich beschreiben, er war ganz außergewöhnlich und interessant. Die Frühlingsrollen waren zum Teil mit Garnelen gefüllt und zum anderen Teil vegetarisch. Sie waren okay. Besonders gut hat us gefallen dass der Meister beim Anrichten einen Kischbaum mit Blüten aus Sojasauce und Chillisauce auf den Teller gemalt hatte.

Unser Besuch im Restaurant Gu war okay. Wir haben leider zu wenig hunger gehabt um eine Hauptspeise zu essen, daher kann ich nur über die Frühlingsrollen was sagen und den Salat. Beides war okay, aber wir hatten schon viel bessere.

Kontakt und Öffnungszeiten

GU
Lederergasse 16, 1080 Wien

Mo. (außer Di.) bis Fr. 11 - 15 Uhr u. 17.30 - 23 Uhr
Am Dienstag haben wir unseren Ruhetag
Samstag und Sonntag 12 - 16 Uhr u. 17.30 - 23 Uhr

Frühstücken im bio-fair-trade Welt Cafe

Frühstücken im bio-fair-trade Welt Cafe

Verrauchte Chinese Fusion zum Downbeat im Chilli & Pfeffer

Verrauchte Chinese Fusion zum Downbeat im Chilli & Pfeffer