Burggasse 24 - Second Hand, Caffe und Wein - PENG!

Burggasse 24 - Second Hand, Caffe und Wein - PENG!

Wenn man die Tür zu dem Laden "Burggasse 24" öffnet, weiß man zuerst nicht, wo man hinsehen soll. Knallig bunte Wände und Decken und genauso bunte Kleidung, die nur die Mutigen in Wien auf der Straße tragen können. Spätestens dann, wenn man die Preise sieht, weiß man, dass man sich hier in die Abteilung für Designerbekleidung verirrt hat.
In dem Designer Archiv Bereich PENG! findet man etwas für jede Gelegenheit, jedoch nicht für jede Geldtasche.

 

In der Hoffnung, noch etwas für unser Studenten-Budget zu finden, wagten wir uns weiter vor. Von knallig, bunten Kleidungen wechselte es zu einer harmonischen Ordnung. Wenn man ein bestimmtes Teil sucht, ist man hier genau richtig. Unterteilt wird nach Jeansjacken, Jeanshosen, Pelzjacken, natürlich in Frauen und Herren Bereichen getrennt, und was mir am besten gefallen hat, auch nach Farben.
Nicht nur die Kleiderstangen wurden mit viel Detailverliebtheit geordnet, auch jede einzelne Ecke des Ladens ist mit viel Liebe dekoriert worden.

Wie es in einem Second Hand Laden Pflicht ist, findet man immer wieder ein Teil, wo man sich nur fragt - WIESO? So gibt es eine Jeanshose mit glitzernden Teddybären bestickt, Weihnachtspullis mit netten Mustern, eine rosa-blau gestreifte Skihaube und die dazu passenden Skibrillen aus den 70ern. Bei manchen Fünden fragt man sich, ob sie schon so verrückt sind, dass es wieder cool ist. Neben den fragwürdigen Exemplaren findet man aber auch ganz persönlich Schätze, bei denen man sofort weiß - das muss ich haben!

Preislich gesehen gibt es für jeden etwas, von 15€ bis 500€. Wer suchet, der findet! Und bei den 500 m² verteilt auf zwei Stöcken, kann man sehr viel finden.

Der eigentlich Grund, wieso wir zur Burggasse 24 gegangen sind, ist jedoch der letzte Bereich des Shops - das Café. Das zusammen gewürfelte Mobiliar mit der Kombi eines eingeheizten Kaminofens versprüht sofort Gemütlichkeit und Geborgenheit. Wenn man dann die welken Blumen auf jeden Tisch sieht, fühlt man sich erst recht wie zu Hause.
Wir suchten uns eine alte - aber sehr bequeme Couch - aus, was sich im Nachhinein als nicht die beste Entscheidung herausstellte. Bei jedem Öffnen der Eingangstür wurde uns ein bisschen frischer.

Wir studierten die Karte, welche nicht groß, aber ausreichend für jeden Geschmack gestaltet ist. Um dem Trend zu folgen, haben hier auch die Veganer unter uns Glück. Nachdem wir uns für ein Frühstück entschieden hatten und die Vorfreude groß war, wurde diese auch gleich wieder zu Nichte gemacht. Frühstück gibt es nur bis 14 Uhr, wurde uns gesagt. Als Alternative wurde uns ein Schinken Käse Toast angeboten, oder einer der hausgemachten Kuchen. Unsere Wahl fiel auf ein Brownie und ein Peanut Butter Blondie. Garniert mit etwas Staubzucker, einer Himbeere und zwei Heidelbeeren suchten die beiden Kuchen schnell einen Weg zu uns, waren jedoch genau so schnell wieder weg und wir konnten uns nicht entscheiden, welcher der bessere war.

 

Wenn man es eilig hat, soll man besser nicht hier her kommen, denn die Zeit vergeht wie im Flug. So sind wir nach 3 Stunden noch immer in der Couch versunken gesessen.

 

French me Baby - Waffeln im Café Francais

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Ein Patz im "Figar"

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