Großes Schlemmen am GenussFestival im Stadtpark

Großes Schlemmen am GenussFestival im Stadtpark

Der Wiener Stadtpark genießt bei Wienern mit unter nicht den besten Ruf. Das ist sicher der Schlagzeilenberichterstattung mancher größerer Medienhäuser zu verdanken, die quasi am laufenden Band dort „messerstechende Afghanen“ oder „ungenierten Drogenhandel“ zu finden scheinen. Was sicherlich wahr ist, dass der Stadtpark nicht unbedingt dafür bekannt ist, alternativen Events eine Bühne einzuräumen. Umso mehr waren wir daher am Wochenende am „GenussFestival" interessiert, welches nun mehr im zehnten Jahr stattfand und im Stadtpark abgehalten wurde. 

Das GenussFestival bietet laut eigenen Angaben „traditionell, handwerklich hergestellte Feinkost aus ganz Österreich und alles, was Genießer und Feinschmecker lieben.“ Sozusagen der perfekte Jagdgrund für uns. 

Würden wir hier wirklich auf eine spannende Entdeckungsreise durch Österreichs Küche gehen? 

Wir sind um die Mittagszeit in den Stadtpark gekommen. Schon zu der frühen Stunde war der Park gut besucht. Unser erster Eindruck war jedoch, dass sich hauptsächlich ältere Menschen mit uns dort tummelten. Das änderte sich dann gegen Nachmittag, scheinbar mussten die jungen nur ihren Rausch ausschlafen bevor sie dann im Park zum Essen zusammen kamen. Alle Stände sahen gleich aus. Kleine 3x3m2 Pagoden die entlang der Stadtparkwege verteilt waren. Natürlich konnten wir nicht alle 190 Stände einzeln besuchen und mit jedem Produzenten sprechen. Der Eindruck, den wir bekamen war jedoch ein Guter. Aus vielen Regionen Österreichs kamen kleine Produzenten und gaben gerne Auskunft über ihre Produkte.

Essen ohne Kaufzwang

Man konnte bei allen probieren ohne dass man das Gefühl hatte man müsste etwas kaufen. Die Auswahl war sehr unterschiedlich: Käse, Fleisch, Pesto, Öle, Chili, Nudeln, Süßigkeiten, Schnecken, Honig, Wild u.s.w. Es gab warmes frisch zubereitetes Essen, das anders als bei sonstigen Wiener Märkten ziemlich gut schmeckte. 


Natürlich waren die Preise nicht unbedingt das was man als günstig bezeichnen könnte. So kosteten zwei Kekse beispielsweise sieben Euro, oder kleine Pestogläser wurden im Durchschnitt um sechs Euro verkauft.

Fazit aus unserem Besuch

Das GenussFestival hat uns gut gefallen. Für einmal Durchschlendern haben wir etwa 5 Stunden gebraucht und dabei einen schönen Nachmittag verbracht. Auf der Wiese sitzen g gab es neben Frühlingsspritzern regionales Essen aus den Bundesländern.

Wir können es empfehlen.

Adresse ud Kontakt

GenussFestival

Stadtpark Wien, einmal jährlich zum Muttertagswochenende

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