Guter Magen gefragt im Chinarestaurant No. 27

Guter Magen gefragt im Chinarestaurant No. 27

Nach den Kinobesuch sind wir auf der Suche nach Essbaren durch die Gassen der Umgebung gewandert. Gegen 22 Uhr haben viele der Lokale in der Landstraße ihre Türen schon verschlossen, aber glücklicherweise sind wir dann in der Ungargasse 27 auf das No.27 bzw. Chinarestaurant No. 27 gestoßen. 

Spartanisch mit Brockhaus

Beim Durchsfensterblicken ist uns der sehr spartanische Einrichtungsstil von No.27 aufgefallen, der auf jegliche Gemütlichkeit und Deko verzichtet. Wir haben es wirklich oft, abwechselnd und aus unterschiedlichsten Positionen probiert, es ist jedoch kein Foto gelungen das nur halbwegs nett aussah, daher gibt es diesmal keins vom inneren des Restaurants. Dafür hat es von Außen umso besser geklappt. 

Die Bedienung jedenfalls war sehr freundlich, hat uns zu einem der Tische gebracht und war während unseres ganzen Aufenthalts aufmerksam für uns da. Wie schön öfter bei dem einen oder anderen Lokal war ich mit der Karte etwas überfordert. Es wurde uns ein einlaminiertes Buch gebracht, in dem gefühlte 100 Speisen auf Entdeckung warteten. Damit war ich erstmals auch beschäftigt, was mich vom Fehlen jeglicher Deko im Lokal ablenkte.

Um ein möglichst weit gefächertes Gaumenerlebnis genießen zu können, bestellten wir eine Menge an kleineren Gerichten, angefangen bei einem Klassiker: "Pikant-Säuerliche-Suppe" (€ 2,90.-). Diese war mit mit sehr viel Liebe zum winzigst geschnittenen Zutatenmix bereitet und schmeckte einfach gut.  

Das Schwein wackelt mit den Ohren

Als Hors d’œuvre habe ich mir aus der Karte die "Tausend-Schichten-Schweineohren in scharfer Chili-Sauce" (€ 4,60.-) ausgesucht. Tatsächlich kam ein ziemlich gewaltiger Berg an Fleisch auf Gurkenscheibchen mit Sojasauce verfeinert. Mir war das leider etwas zu außergewöhnlich. Bis auf ein wenig Kosten konnte ich nicht wirklich viel mit dem Gericht anfangen und da meine Begleitung sich auf solch ein Experiment nicht einlassen wollte, ging das Gericht unter dem traurigen Blick der Chefin zurück. Sie schien jedoch zu verstehen, wieso es mir nicht schmeckte, als ich ihr erkläre, es wäre das erste Mal, dass ich einen "Schweineohren-Berg" versucht hatte und war dann weniger gekränkt.

Die Shrimp-Dumplings,(€4,60,-), die den nächsten kleinen Zwischengang bildeten, waren da schon viel mehr nach meinem Geschmack. Nicht nur, dass die Shrimps gut gewürzt waren, auch die Chili-Sauce, in der sie badeten, war sehr passend.

Viel kann man nicht zu den Gyosa (€ 4,20.-) sagen, die wir uns dann geteilt haben. Sie waren mit Huhn und Gemüse gefüllt und auch sehr gut. Nur sie hausgemachte Knoblauch-Sesam-Sauce war, glaube ich, eine Verwechslung mit einer normalen Sojasauce.

Nachdem beim Bestellen das Auge größer als die Mägen waren, kam dann noch ein gebratener Eierreis mit Wok-Gemüse. Auch das war super lecker und wir waren bei dem Gericht nur über den Preis etwas erstaunt, der mit € 7,50.- doch recht hoch war. Zusammen haben wir für alles inkl. der Getränke rund 30€ bezahlt und waren eigentlich sehr zufrieden mit mit unserem Besuch im No.27. 

Kontakt und Öffnungszeiten:

Chinarestaurant No. 27

Ungargasse 27
1030 Wien

Di bis Sa: 11:30-15:00 17:30-23:00
So,Feiertage:12:00-22:00

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