Ein Patz im "Figar"

Ein Patz im "Figar"

Unser nachmittäglicher Lokalspaziergang hatte diesmal das Figar (David Figars Lokal) zum Ziel. Man muss schon sehr aufpassen, dass man es findet,  da es von Außen ziemlich unscheinbar ist und wie im Siebenten üblich, eingekesselt von vielen anderen Styler-Lokalen liegt.

Dort angekommen wurden wir freundlich empfangen und bekamen gleich Plätze. Leider waren diese etwas zu nahe beim Eingang . Wer die frische Brise mag, der ist im Figar richtig. Daher sind alle Tische auf der rechten Seite des Lokals nicht zu empfehlen. 

Das Figar ist sonst sehr gemütlich und schön eingerichtet. Sitzen kann man an Holztischen, auf alten Holzsesseln. Bei unserem Besuch war das Publikum bunt gemischt. Ältere Damen trafen sich auf einen Spritzer, junge Pärchen waren zum Kaffeetrinken da, einzelne Besucherinnen schienen zum Essen gekommen zu sein und zwischen einem großen Hund und einem Tischbein tummelte sich ein Kind. Um 16.00 Uhr werden Aschenbecher auf die Tische gestellt. Wenn man wie wir Glück hat, kommt man durch eine gut gerollte Zigarette mit den älteren Tischnachbarinnen ins Gespräch, die ihrem Unverständnis über die Unvernunft der Jugend Ausdruck verleihen, indem sie erklären, wieso Rauchen eine dumme Entscheidung ist. 

David liebt Joseph liebt Avocados liebt Brot

Frühstück gibt es im Figar bis 16.00 Uhr. Ebenso wird täglich ein  Mittagsmenü angeboten. Wenn man fragt, muss sich die Bedienung zwar sehr anstrengen, jedoch fällt ihr dann doch noch ein, was gerade das Mittagsmenü ist. Bei unserem Besuch war es ein Fisch und eine Champignon-Kartoffel-Cremesuppe. Wenn man keinen Fisch und kein Fleisch isst, hat man halt Pech gehabt. Dafür werden bei David Figar Avocados und hippes Josephbrot um so mehr geliebt. So gibt es auf der großen Karte fast nichts, das ohne eins der Beiden auskommt. Auch wir waren davon angelockt und haben den Breakfeast Burger mit Avocado, Spiegelei und Feta (€8,50.-) und eine Tagessuppe, bestellt. Zu Trinken haben wir die hausgemachte Ingwer-Gurken-Minze Limonade (€4,50.-) genommen. 

Die Limo war okay. Mir war sie zu sauer und da Leitungswasser und kein Sprudelwasser verwendet wurde, war sie mir im Mundfeeling etwas zu fad. Die Champignon-Kartoffel-Cremesuppe hingegen war bodenständig gut. Es war jetzt kein "Wow"-Erlebnis, aber durchaus lecker. Es gab ein kleines Bröckelchen Josephbrot dazu und wir waren damit zufrieden.

Der Breakfast-Burger...

Während ich mit meiner Suppe anfing, wurde am anderen Tischende der Burger in zwei Hälften geteilt. Ich schaute kurz zu und wandte meinen Blick dann wieder auf meine Suppe. Nach ein paar Löffeln wollte ich vom Burger kosten - doch es war nichts mehr davon übrig. Daher kann ich nur - aus Erzählungen - berichten, dass er sehr gut gewesen sein dürfte. Also so gut, dass er nicht mal mit guten Freunden geteilt wird.

Im Figar hat es uns gut gefallen. Das Lokal ist gemütlich und schön eingerichtet. Wenn man in der Gegend um die Mariahilferstraße ist, sollte man dort vorbeischauen.

Kontakt und Öffnungszeiten

figar
Kirchengasse 18, 1070 Wien

Montag – Mittwoch: 08:00 – 24:00 Uhr
Donnerstag – Freitag: 08:00 – 02:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 02:00 Uhr
Sonntag: 09:00 – 24:00 Uhr

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