Cafe der Provinz

Cafe der Provinz

In der Maria Treu Gasse neben der fantastischen Pizzeria „Il Sestante“ waren wir vor kurzem mal wieder im „Cafe der Provinz“. Gleich vorweg: ein wirklich gemütlicher Laden. Vor der Türe befindet sich ein kleiner Gastgarten. Bei unserem Besuch war es leider noch etwas zu kalt um in der ganz ruhigen Maria Treu Gasse, die Aussicht auf die Piaristenkirche zu genießen. Jedoch drinnen angekommen war es gleich warm und einladend, was sicherlich einerseits mit der imposanten Faema E61 auf dem Tresen andererseits mit der Holzeinrichtung im Lokal, der großen offenen Bar und der Crêpe-Station zu tun hat, auf die man gleich beim Eintreten blicken kann. Wir haben uns in den hinteren Bereich des Lokals gesetzt, in dem es neben einem Tisch für große Gruppen und Kinderspielzeug auch unterschiedliche Bio-Tees zu kaufen gibt. Rund um uns wurde gegessen, gelernt und gelesen...

Buchweizen, Ruhe und Gemütlichkeit

Bestellt haben wir und eine "Istra"-hausgemachte Zitronenlimonade (€3,80.-), ein Galette "Samossa" welche aus Frischgemüse, Käse, Zwiebeln, Kurkuma und Ei (€8,20.-) besteht und eine Waffel mit Apfelmus (€5.-). Nicht nur die Einrichtung vom Cafe der Provinz ist gemütlich, sondern auch die Küche und die Bedienung. Die ist wirklich sehr freundlich, doch auch schnell überfordert und soo langsam. Zuerst fragte mich ob der Buchweizen für jede einzelne Galette hier gemahlen wird, aber ein Blick zur Crepe-Station verriet, dass es hier einfach mit der Ruhe zuging. Die Erzeugung unserer Galette dauerte etwa 25 Minuten. Das Werk war dann irgendwie wenig ansehnlich auf den Teller platziert, und mit, einem für mich, nicht passendem Schuss Öl garniert. Dafür war noch ein kleiner Salat dabei, der durchwegs lecker zu Essen war. Geschmacklich war die Galette gut. Sie ganze hätte nur viel mehr gewürzt sein können. Aber allgemein sind die Speisen im Cafe der Provinz kaum bis gar nicht gewürzt. So auch unsere Waffel, die sehr lecker war, aber ebenfalls zu wenig süß für mich war.

Im Cafe der Provinz herrscht ein gemütliches Chaos. An den Wänden stehen Kisten voller Zeugs und es erinnert vom Ordungslevel an eine Männerstudentenbude. Das macht eben auch den Charme aus. Gleich fühlt man sich wohl. Das Essen ist, naja. Ich würde es mit dem Klischees beschreiben, das viele mit "Bio"-Essen verbinden. Eine leckere Frühlings-Crepe wird hier Buchweizen-Galette, ohne Geschmack. Die gute alte "amerikanische"-adipös-Waffel wird zu einem Stück fadem Teig ohne Zucker.

Kontakt und Öffnungszeiten

cafe der provinz
Maria-Treu-Gasse 3
A-1080 Wien
Täglich von 8 - 23 Uhr

Der Fuchs und die Trauben

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Garage 01 - Von wahrer Liebe und Klo am Platteau

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