Ugga Ugga: Burrito in der Gorilla Kitchen

Ugga Ugga: Burrito in der Gorilla Kitchen

Letzte Woche war es endlich soweit: unser Besuch in der Gorilla Kitchen stand an.

Ursprünglich traf man Soziologe Christoph Heger und Fotografin Lisa Grabner mit einem Foodtruck bei diversen Festivals an. In diesen Genuss bin ich leider nicht gekommen. Viele andere Glückliche jedoch schon. Der Erfolg ließ sie wachsen und sie entschieden sich für einen „nichtmobilen“ Standort. Dieser findet sich in der Gußhausstraße 19 im 4. Bezirk. Dort verkaufen sie in ihrer „Gorilla Kitchen“ Burritos und Burrito Bowls (sprich:  das Innere eines Burritos auf einem Teller ausgebreitet).

Schwer zu finden ist die Gorilla Kitchen nicht: schon von Weitem erspäht man eine maximalgroße, schwarze Markise, die den Hungrigen im Gastgarten Schatten spendet. Ob es nun an der enormen Markise oder doch etwa an der Qualität der gebotenen Mahlzeiten liegt, welche Freitag mittags die Masse anzieht, kann ich beim Ankommen noch nicht beurteilen… als ich jedoch den Schwarm von Essenszustellern, Hipstern, jungen Mamas, Mittagspause-Machenden und Jugendlichen sehe, der aus allen Himmelsrichtungen auf die Gorilla Kitchen zuströmt, nehme ich mal an, es hat mit letzterem zu tun. 😊  Schnell bildete sich eine Schlange wie bei einem Popkonzert, die bis weit auf den Gehsteig reicht.

Fassade Gorilla Kitchen WIen

(Fast)-Food, Selbstbedienung, Warten 

Mir ist das nur recht. Ich muss mich ohnehin erstmal zurechtfinden und die zwanzig Minuten Wartezeit sind dafür ideal. Die Gorilla Kitchen ist ein Fastfood Lokal. Genauso wie bei diversen anderen Ketten gibt es keine Bedienung. Also stellt man sich brav an und bestellt aus einer kleinen Auswahl an Gerichten. Man kann zwischen Burrito und Burrito Bowl wählen.  Grundsätzlich wird jeder Weizen-Burrito (jede Bowl) mit Bohnenmus, Limettenreis, Salat und Käse gefüllt. Aussuchen kann man dann ob man noch entweder Huhn, Rind, Tofu oder Kichererbsen hinein möchte. Dann gibt es noch eine Salsa zur Wahl. Ich lasse mich beraten und entscheide mich für einen Burrito mit Pulled Pork und scharfer Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce.

Inklusive einem Fritz-Cola und kleinen einer Portion Nachos bezahle ich € 15,-. Die Zeit, die es dauert, bis mein Essen fertig ist, vertreibe ich mir mit  den Nachos als Vorspeise. Diese sind in meinen Augen okay.

Natchos in der Gorilla Kitchen Wien

Fazit

Eine halbe Stunde nachdem ich den Laden betreten hatte, hatte ich den Burrito auf einem Tablett vor mir liegen. Wirklich Fast am Food war eigentlich nur, dass es keine Bedienung in der Gorilla Kitchen gibt. Der Burrito war technisch gesehen wirklich gut gemacht. Beim Reinbeißen tropfte nichts herum oder fiel auseinander. In Summe fand ich meinen Burrito geschmacklich auch gut, wobei sich €8,20 etwas übertrieben angefühlt haben.

Einziger Kritikpunkt von meiner Seite: Trotz der scharfen Salsa hatte ich keine Geschmacksexplosion, also eher ein durchschnittliches Erlebnis. Wie in vielen hippen Läden kocht man hier so, dass alles möglichst sozialverträglich ist. Es wird kaum bis gar nicht gewürzt, es gibt keine Experimente. So kann man wenigstens niemanden vergraulen. Ähnlich wie die schwarzen Schiefertafeln, die über dem Tresen in der Gorilla Kitchen hängen, ist das Essen. Es gefällt den Meisten, aber ist halt auch nichts mehr Besonderes.

Burrito in der Gorilla Kitchen

Kontakt und Öffnungszeiten

Menü für eine Person rund € 15,- (danach ist ein DickerWiener noch etwas hungrig)

Gorilla Kitchen

Montag bis Samstag von 11:30 bis 22:00, Feiertag geschlossen.

Gußhausstraße 19, 1040 Wien

 

Kaffeeküche - Coffee-to-Go Ecke in der Schottentor-Passage

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Besuch bei Max & Benito - Burritos und Tacos im Subway-Style

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