Gregors Konditorei - unglaublich tolles Müsli

Gregors Konditorei - unglaublich tolles Müsli

Wenn man die Schönbrunnerstraße in der Nähe vom WerkzeugH entlang spaziert, kommt man bei Nr.42 an Gregors Konditorei vorbei. Man muss aber schon sehr genau hinsehen und aufpassen, dass man nicht einfach vorbeigeht. Denn von außen ist die Konditorei leider nicht besonders einladend: hohe Fenstersimse, Sprossenfenster und eine Markise über die ganze Front des Lokals vermitteln den Eindruck, als würde sich Gregor vor der Straße und ihren Passanten verstecken wollen. Ich habe eine Freundin, die in der nächsten Seitengasse wohnt, gefragt, ob sie mit mir zu Gregor gehen möchte. Sie meinte, dass ihr noch nie aufgefallen wäre, dass es an der Ecke eine Konditorei gäbe.
Mich aber hat die bunt bemalte Oberlichte über dem Eingang immer wieder angelacht. Sie wirkt ein wenig, als hätte Gregor sein Kind mit Farben spielen lassen. Grob gemalte Farbstreifen in blau, lila, grün und grau leuchten von dort aus Richtung Straße. So etwas finde ich toll und so bin ich zu Gregor in seine Konditorei gekommen.

Gregors Konditorei von Aussen


Drinnen war es dann so la la: ein großer Raum mit Fliesenboden und ein paar dunklen Steintischen. Ich habe mich an einen Döner Imbiss erinnert gefühlt. Aber zum Glück fiel schnell mein Blick auf das Bedeutendste: den große Tresen mit den leckeren, zentral aufgebauten Mehlspeisen direkt vor dem Eingang. Ein freundlicher Mitarbeiter hat mich über die beliebtesten Süßigkeiten aufgeklärt. Das Wichtigste bei Gregor: alles wird täglich frisch gemacht und die Zutaten sind so gut es geht regional. 

Gregors Konditorei von Innen


Man schmeckt es zwar nicht, es spielt aber eine Rolle: die Teller oder die Lampenschirme sind nicht von Ikea oder Amazon, sondern von Handwerksbetrieben aus Wien. Super sympatisch. 
In Gregors Konditorei gibt es ganz ganz viele kleine Küchlein, Marzipandinger, Torten, Croissants, Strudel und eben vieles, was das Herz begehrt. Die meisten der Kalorienbomben sind, gefühlt, eher österreichisch und nicht so fancy Kombinationen, wie um die Ecke in Roris Kuchenbar. Jeder Kuchen sieht gut aus, aber ist nicht so wirklich ein Meisterwerk für sich. Ich war ein wenig an die Aida erinnert. 

Topfenstrudel in Gregors Konditorei

Wie sich Oma Bäckereien wünscht

Da nur freitags der Topfenstrudel (€3,20.-) gemacht wird, probierte ich ihn gleich. Der Kaffee im Gregors Kondotorei ist eine eigene Röstung von von "Alt Wien". Auch wenn mir der Cappuccino (€ 4,20.-) nicht besonders geschmeckt hat, finde ich einen eigens für die Konditorei gemachten Kaffee eine gute Idee. Es waren wenig andere Gäste da. Ich setzte mich draußen in den Gastgarten in die Sonne. Die meisten Besucher wirkten wie Nachbarn, die mal schnell auf ein Frühstück runter zu Gregor kommen. Frühstück wird auch tatsächlich angeboten und das sah zumindest am Nachbartisch sehr gut aus. Um € 8.00.- gibt es beispielsweise „Gregors Frühstück“ mit hausgemachtem Müsli, Joghurt, frischen Früchten und Croissant. Davon angetan musste ich ein paar Tage später Gregor noch einmal besuchen. Und ehrlich gesagt war das hausgemachte Frühstück viel besser als der Topfenstrudel. Ganz frische Früchte, Jogurt und Müsli in einer riesigen Portion. Ich war den ganzen Tag satt.

Frühstück in Gregors Konditorei

Fazit


Gregors Konditorei ist eine urtypische österreichische Konditorei. Mich erinnert die Auswahl stark an die Aida. Die Produkte sind aber regional und das Personal ist extrem freundlich. Hip und schön finde ich den Laden nicht. Das Frühstück war super. Nach meinem nächsten Besuch vom WerkzeugH geh ich auch sicher wieder hin.


Kontakt und Öffnungszeiten

Gregors Konditorei
Schönbrunnerstrasse 42, 1050 Wien
Di–Sa 08:00 – 19:30 Uhr u. So 10:00 – 18:00 Uhr

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