Der Markt und seine Wirtschaft in der Siebensterngasse

Der Markt und seine Wirtschaft in der Siebensterngasse

Beim Spaziergang entlang der Siebensterngasse kommt man unweigerlich an der Marktwirtschaft vorbei. Das mehrere hundert Quadratmeter große Geschäftslokal auf Nr. 21 ist schon beim Durchdiescheibeschauen ziemlich beeindruckend, da man quer durch den ganzen Laden auf die andere Seite des Altbaus, in einen begrünten Innenhof, hindurchblicken kann.

Man braucht fast einen Kompass

Beim Eintreten weiß man nicht so recht, was hier eigentlich los ist. Alles ist so groß. Zuerst blickt man auf eine kleine Sitzecke und einen Tresen, entlang dessen Cafe und Kuchen angeboten werden. Der Tresen wird dann zu einer Art Fleisch-Wurst-Brot-Verkaufsstelle und endet schließlich am Anfang einer enormen Verkaufs-Halle. Nach ein paar hundert Quadratmetern befinden sich im hinteren Bereich der Halle Sitzgelegenheiten, die das Lokal "Liebe" bilden. In den Innenhof des Hauses erstreckt sich noch der Gastgarten der Marktwirtschaft.

Toll, wenn Geld keine Rolle spielt

Nach ein paar Runden zwischen Regalen, Verkaufsflächen und dem Lokal haben wir uns an einen Angestellten gewandt, um zu erfahren, was hier eigentlich los ist. Der erklärte uns dann das Konzept. Die Markwirtschaft gehört dem "foodie" Michael Schuster, der hier "...keinen Hipster-Tempel...mit Fanasie-Preisen..." [sic] sondern einen Ort zum Chillen, Shoppen und Genießen schaffen wollte. Da Produkte wie 7g Salz in einer super stylischen Vinatage-Blechdose um zwei Euro, oder ein Laib Brot um 11,50,- Euro verkauft werden, bin ich eher skeptisch ob des Erreichens dieses Zieles. Wenn jedoch Geld keine Rolle spielt, dann gibt es Tolles zu entdecken.  

Sardinen, Weinbergschnecken und der Blunznkönig

Im der Marktwirtschaft gibt es außergewöhnliche Spezialitäten, die ich sonst noch in keinem anderen Geschäft gesehen habe. Beispielsweise kann man Weinbergschnecken im Glas von Gugumuck kaufen. Ein ganzes Regal ist unterschiedlichen Dosen-Sardinen gewidmet. Blunzn wird vom Blutwurstkönig Dormayer bezogen . Neben fixen Lieferanten gibt es eine Vielzahl von wechselnden Händlern, die die Markthalle beliefern bzw. sich kurzzeitig als Pop-Up-Store dort einmieten, um ihre Produkte präsentieren.

Die Marktwirtschaft ist auch wenn man ohne großen Geldbeutel nur zum Durchspazieren und "schauma mal" hingeht einen Besuch wert. Ein toller Konzeptstore, von denen wir in Wien mehr bräuchten.

Adresse und Kontakt


Marktwirtschaft
Siebensterngasse 21
1070 Wien
+43 677 61882109
office@marktwirtschaft.at
 

Ein Patz im "Figar"

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