Burgerladen Rinderwahn

Burgerladen Rinderwahn

Unzählige gute Berichte über das Rinderwahn habe ich in den letzten Monaten gelesen. Auch der doch manchmal kritische Food-Blog „Manly Men“ hat eine Lobeshymne auf das Rinderwahn verfasst. Das weckte meine Neugier und wir entschieden uns das bereits vierte Lokal der Familie Huth zu besuchen, die neben ihrer Gastwirtschaft Huth, dem Max, dem Moritz nun das Rinderwahn in Wien betreiben.

Auf der Website machte ich mich schon mal schlau was im Rinderwahn so angeboten wurde. Bei der Gelegenheit wollte ich einen Tisch reservieren, doch ich musste ich feststellen, dass das Online-Reservierungstool dort keine Funktion hat. Im Tool wurde mir das ganze Lokal über Tage hinweg alles als vollständig reserviert angezeigt. Bei einer telefonischen Nachfrage über diese Situation teilte mir man jedoch mit, dass eigentlich alles frei wäre.

Nun gut wir gingen jedenfalls hin. Und tatsächlich war das ganze Lokal leer. Nur die vier kleinen Tische im Gastgarten waren belegt. 

Übersichtliche Karte und flotte Sprüche

Wir nahmen im Eingangsbereich Platz. Die Bedienung brachte uns eine Karte und fragte uns was wir denn trinken wollten. Wir bestellten alle drei hausgemachten Limonaden: Eistee, ein Zitonen-Ingwer-Minze Saft und eine Holunder-Gurke-Limette Limo, jeweils um €4,-. Alle waren eher trinkbar als gut. Kaum Geschmack und zu süß.

Ich ging mal eine Runde, mache Fotos und schaute mich um. Das Lokal fand ich eher kühl gestaltet. Es strahle für mich durch die weiße Wandverfliesung eine gewisse Schlachthaus-Atmosphäre aus. Nur die Sprüche an den Wänden und am Klo lockerten das Ganze etwas auf, aber ein wirkliches Willkommensgefühl breitete sich bei mir nicht aus.

Die Karte hingegen war wohltuend klein und übersichtlich gestaltet. Es gibt sechs Rinderfleisch-Burger, zwei Hühnerfleisch-, und zwei Veggie-Burger. Wir entschieden uns für den Veggier-Wahn Burger bestehend aus Portobello gefüllt mit Cheddar & Frischkäse, Avocado, Pico de Gallo, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Salatblatt, Tomaten (12,50.-) einen Bacon Charlie Burger bestehend aus 250g Rindfleisch, Cheddar Cheese, gegrillter Speck, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Salatblatt, Tomaten ( €14,30.-) und einen scharfen Resi Burger der aus 250g Rindfleisch, Fried Onions, Grüner Chili, Pfe eroni, Cheddar Cheese, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Salatblatt und Tomaten bestand (€14,30.-).

Das Burgerfleisch kommt im Rinderwahn von Wiesbauer. Ich konnte nicht feststellen ob es Bio ist, da es weder auf der Karte noch auf der Website noch auf der Wiesbauer-Website dazu irgendeinen Verweis gibt nehme ich ich es ist kein Biofleisch. Die Burgerbuns werden nicht hausgemacht, sondern von einer Bäckerei geliefert, wie bereits in der Karte steht. Zu jedem Burger kamen Fries und ein hausgemachter Dip. 

Ein harter Fall

Die Burger kamen dann sehr schnell. Serviert wurden sie auf einem recht witzigen Metallblech das mehr Self-Service als an Bedienung erinnerte.

Erstmals waren wir uns einig, dass uns allen das Essen hier nicht schmeckte und der Burger keinesfalls 15€ wert ist. Obwohl das Bun wirklich gut war, fehlte es dem Burger an Geschmack und Ein-bzw. Auflagen. Am meisten störte uns aber das Fleisch. Das war fest und konnte nur mit großem Kraftaufwand gebissen werden. Es war nicht nur vollständig durchgebraten (also von "medium" keine Spur)" sondern saftelte gleichzeitig auch noch. Die Fries waren nicht gesalzen und dadurch fad und der Dip war langweilig und blieb bei uns allen stehen. Der Veggieburger sah aus als hätte man zwei komplette Käse zwischen ein Bun gelegt. Da er irgendwie auch so schmeckte blieb er nach ein paar Mal kosten am Servierblech zurück.

Fazit

Das Lokal strahlt eine gewisse Kühle aus. Die Burger sind nicht besonders kreativ belegt und das Fleisch schmeckte nicht. Für uns alle war das ein kompletter Reinfall und wir würden das Rinderwahn keinem empfehlen und auch nicht nochmal hingehen.

Kontakt und Öffnungszeiten

Rinderwahn
Weihburggasse 3, 1010 Wien

Montag bis Sonntag
12:00 - 24:00 Uhr
Küche bis 23:00 Uhr
 

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