Österreichs beste Straßenkünstler - Besuch beim Buskers-Festival

Österreichs beste Straßenkünstler - Besuch beim Buskers-Festival

Zum sechsten Mal fand im September am Karlsplatz das Buskers-Festival statt. Das Straßenkünstlerfestival bietet eine Fläche für rund 100. Aussteller und Künstler sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Festival wird von dem Verein „Buskers Wien – Verein zur Förderung der Straßenkunst“ organisiert der Künstler mehr oder weniger einlädt und ihnen Anreise und Hotel mit Halbpension zahlt. 


Im Gegensatz zu den letzten Jahren schien mir in diesem Jahr der Aufwand etwas zugenommen zu haben. Vor allem aber vielleicht deshalb weil im Teich vor der Karlskirche ein Gerüst für die Aerial Silk Show aufgebaut war.

Leider war aber mein Haupteindruck wie in den Jahren zuvor, dass das "Buskers Festival" eine Ansammlung von Fressbuden und India-Thai-Klump-Ständen ist. Die Preise an den Buden, waren wieder eher unverschämt (4,50 für ein Soda) und das "Ethno"-Klumpert war leider weder besonders schön noch günstig.

Zwischen die Fress- und Kaufständen gemischt tauchten dann mal ein paar menschliche Statuen, Clowns oder Einradfahrer auf. Im letzten Jahr habe ich in den fünf Stunden die ich dort verbracht habe eine witzige Show gesehen. In diesem Jahr gar keine. Abends haben sich Feuerjongleure minütlich abgewechselt und leider waren sie nicht besonders gut - Nur den Kleinkindern hat sehr gut gefallen.

Vielleicht liegt es an der österreichischen Kultur, dass Straßenkünstler bei uns an sich nicht besonders verbreitet sind, dass wir „Kultur“ nur in Museen erwarten und daher unsere Straßenkünstler einfach schlecht sind. In anderen Ländern sind das tolle Akrobaten, Musiker und Artisten, liefern Shows bei denen einem der Mund offen bleibt, aber bei dem größten Treffen der österreichischen Straßenkünstler mag man eigentlich nur schnell wieder weg.  

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