Begegnung mit dem Espressomobil

Begegnung mit dem Espressomobil

Dies ist eine überarbeitete Version meines ursprünglichen Berichts über das Espressomobil, die ich deshalb geschrieben habe, weil der Firmengründer Lindmoser mir einige Details verraten hat.

Vor der Uni, auf Flohmärkten oder auf Festivals ist das „Espressomobil“ fix anzutreffen. Eigentlich immer, wenn eine größere Ansammlung von Menschen zu erwarten ist steht die Piaggio Ape schon gut platziert am Wegesrand und lockt mit schwarzem Anstrich und Vintage-Logo Koffeinhungrige zu sich. Die Piaggio Ape ist ein echter Hingucker. Immer wenn ich das Espressomobil sehe bin ich ganz begeistert von der Idee und der tollen Umsetzung.

Das erste „Espressomobil“ hat Peter Lindmoser vor knapp sieben Jahren losgeschickt. Die Investition des Umbaus der Piaggio von 30.000€ hat sich ausgezahlt. Heute hat er 25 Mitarbeiter und macht mehr als eine Million Euro Umsatz im Jahr.

Das Wasser für den Kaffee in den Espressomobilen wird (nicht besonders „ökobilanz-gerecht“) aus Mariazell in Wassertanks herangekarrt. Davon bin ich natürlich nicht besonders begeistert. Herr Lindmoser hat mir dazu geschrieben, dass er das macht, um wirklich gleichbleibende Qualität bieten zu können. Aber auch weil das „unbehandelte Quellwasser aus Mariazell“ kein Chlor enthält. Das Wiener Wasser beispielsweise zählt zu den besten der Welt, aber dennoch wird tatsächlich Chlor beigemengt.

Die Milch für den Kaffee im Espressomobil stammt von Tirolmilch, wer also auf Bio Wert legt ist hier falsch. Daneben gibt es noch Sojamilch und Hafermilch von Joya und laktosefreie Milch von Schärdinger. Der Kaffee stammt laut Lindmoser von „verschiedenen Kaffeeröstern“ bzw. ist der hauseigene Blend. Informationstechnisch kann ich damit nicht viel anfangen, aber soviel kann ich sagen: der Cappuccino ist gut. Er bewegt sich im oberen Mittelfeld, kann zwar nicht mit einem Coffeepirates-Kaffee konkurrieren, ist aber wesentlich besser als jeder aus dem Supermarkt. Preislich spielt der Kaffee mit € 4,70.- für den großen Cappuccino jedenfalls in der Oberklasse

Fazit

Wie bereits gesagt finde ich die Piaggio, das kleine Dreirad, wirklich supersweet anzusehen. Wenn wir einen Flohmarkt in einer verlassenen Lagerhalle besuchen ist es auch toll, wenn das Espressomobil vor Ort ist und uns versorgt. In Summe ist das Espressomobil mit Sicherheit eine Bereicherung für die Stadt.

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